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2026

Den Berg auf der Zunge

Debütroman, erschienen im Limmat Verlag





Rezensionen und Pressestimmen:


«Die sprachliche Vielfalt ist die grösste Stärke des Romans.» SRF, Tim Felchlin

«Janica Madjar erzählt mit Sternenbrille, scharfer Zunge und wuchtigem Sog. Aufregend, vielschichtig, witzig und morgenlichtklar!» Flurina Badel

«Ein hervorragender Debütroman.» Martina Läubli, NZZaS

«Was ‹Den Berg auf der Zunge› auszeichnet, ist eine Sprache, welche die Bergwelt erfahrbar macht.» David Fürst, Journal B

«Dieses Buch nimmt sich die Freiheit, aus Vertrautem Befremdliches und aus Fremdem Neugier zu erzeugen. Im Ringen mit der Sprache erforscht es die Aussprechbarkeit von Verlusten: von sogenannter Heimat, Kindheit, Zugehörigkeit, und dem Skandal der bestechlichen Erinnerung.» Tine Melzer

«Ein vielschichtiger Text. Janica Irina Madjar schaut genau hin – ohne Berührungsängste und ohne zu schubladisieren.» Philine Erni, Keystone-SDA

«‹Den Berg auf der Zunge› kann ein Stadt-Land-Graben-Buch sein. Es kann ein eindringlicher Klimaroman sein, zumal bei der Lektüre in und nach diesem Sommer. Es kann ein Buch über die Suche nach einer Heimat sein. Es ist auch ein Buch, in dem die Sprache einige Leben und Biografien miteinander versöhnt.» Benedikt Sartorius, splatz.space

«‹Den Berg auf der Zunge› ist ein Roman, der mehr Stimmung ist als Handlung: Er zeichnet eine Bergwelt zwischen Tourismus und Klimakrise, ohne je anzuklagen, und findet in ihr trotzdem Frieden.» Noemi Hüsser, bluenews

«Ein ganz tolles Debüt!» Liv Noetzli, Orell Füssli

«Dicht und soghaft, weit und trotzdem oft unglaublich klar – ich bin begeistert von Madjars Sprache. Ich war von der ersten Seite an wie hypnotisiert von diesem weichen Text über ein schroffes Terrain!» Lena Thymian, Buchhandlung Buchkontor


Als ihre Mutter für ein paar Wochen verreist, kehrt die Erzählerin aus der Stadt nach Hause zurück, ins Bergdorf Wengen, sie soll sich um den Garten kümmern. Dabei wollte sie es doch hinter sich lassen, das Dorf, um in der Stadt zu studieren und aus dem Bergdorfkind eine Stadtfrau zu machen. Es ist ein heisser, regenloser Sommer, begleitet wird sie von einem kleinen Hund und dem tief verwurzelten Misstrauen gegenüber dem Ort, an dem sie aufgewachsen ist. Ein Ort, der vom Verlust des Vaters geprägt ist und für den der Begriff «Heimat» nicht so recht passen mag.

Während die Berge bröckeln, die Gletscher schmelzen und ein Bauprojekt die Lebenswelt der Dorfbewohner:innen erschüttert, durchstreift die Erzählerin die Alpen. Und mit der Zeit erobert sie sich ihren Platz zurück in diesem felsigen Terrain, das zunehmend an Bedrohlichkeit verliert.

In einer dichten, tastenden Sprache zeichnet Janica Irina Madjar den Weg einer Wiederannäherung nach und zeigt, wie Zuversicht dort entstehen kann, wo sich Beständiges aufzulösen droht.



01.09.2025

Braungebrannt und rotzevoll

publiziert in «Gender und Rausch – ein Reader», erschienen 2025 im Limmat Verlag



01.09.2024

Top of Europe und Sandsteinwellen

publiziert in «Kiosk – ein Kaleidoskop», erschienen 2024 im Limmat Verlag
Mitarbeit am Konzept, in der Redaktion und der Gestaltung
Top of Europe: Reportage über die Kioskfrauen auf dem Jungfrau Joch. Sandsteinwellen: Literarischer Ausflug in den Lockdown



01.08.2024

Der Berg ist alt geworden, er trägt Orangenhaut

Bis Unendlich dauert es 92 Minuten: Die Berge schlafen nie.



19.07.2024

Zehn Sekunden und vierhundert-fünfundzwanzig Meter

Nachdenken über das Ende des Lebens im Tal am Ende der Welt.



20.02.2024

Swipen und kotzen

Links, links, links. Glotzen und swipen und kotzen.



31.07.2023

Meine Wut ist eine Schläferzelle

Ein Ausflug durch spukende Erinnerungen.